Montag, 2. März 2009

Sprung in der Schüssel

Eine wunderschöne Geschichte habe ich gerade von einer Kollegin bekommen. Ich gebe sie einfach so und gerne weiter:
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Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.

Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau:
"Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."

Die alte Frau lächelte.
"Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?" "Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."

Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen.
Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.

Also, an alle Freunde mit einem Sprung in der Schüssel, habt einen wundervollen Tag und vergesst nicht, den Duft der Blumen auf eurer Seite des Pfades zu genießen!
:o)

Mittwoch, 25. Februar 2009

Engelsmusik

Ganz vergessen ... eine hab ich doch noch ... ;-)
...minnnndestens eine ...
*lach*

Sahnestück in schwarz

Die Stickerei war schon länger fertig und ich wollte eine Tasche daraus machen ... aber welche?
Die Frage hat sich gestern ganz schnell beantwortet: es ist einfach eine Tasche "entstanden" Einen Schnitt hab ich natürlich wieder nicht gemacht, sondern nur gemessen, geschnitten, genäht. Innenleben ist klar: wieder mit dickem Vlies, langem Reißverschuss, Innentaschen, Schlüsselhaken :-) kuschelig aber stabil - mir gefällts (-:

Und da ja noch etwas andere Stöffchen verarbeitet werden wollten, gab es in der letzten Woche eine Sammlung kleiner Kosmetik- oder Krimskramtäschlein. Hier nur eine kleine Auswahl ;-)
Uuuuund:

Das Wupperbärchen hatte Geburtstag!
Da mein Päckchen inzwischen angekommen ist, darf ich auch zeigen, was ich ihr genäht habe.
Einen wasserfesten Reise-Kulturbeutel nach dem Funfabric-Schnitt, mit zusätzlicher RV-Tasche und praktischer Trageschlaufe - alles noch aufgemotzt mit den Fruit-Ladies.
Das ist derzeit mein Lieblingsstoff!
Cool, ne?


Samstag, 7. Februar 2009

Beim letzten Hahnenschrei ..

... war diese Tasche fertig :-)
Durch die leicht geschrägte Form lässt sie sich gut diagonal tragen.
Durch das stabile Vlies bekommt die Tasche Stand, ist trotzdem aber noch geschmeidig.
Mit großer RV-Innentasche - da kommt von außen keiner ran ;-)



Schon etwas österlich - ist aber auch absolut ok, denn ich wurde gerade zu einem Ostermarkt "eingeladen" ... und der ist nur noch 4 Wochen hin :-O

Montag, 2. Februar 2009

Design ist alles!

Wir waren in Köln ... in einem Designer-Appartement


Eigentlich sollte ich einen Artikel für die Zeitschrift "Schnöder Wohnen" schreiben, aber dafür bin ich wohl zu praktisch veranlagt ...

Die Leserschaft dieser Zeitschrift wird sich bestimmt nicht fragen, wo sie ihre Brille, den Wecker und das Buch ablegen soll, wenn neben dem Bett sooo eine schöne Säule steht.
Fix aus dem Garagenboden geflexter Estrich-Quader mit stilvollen Zement-Einlegearbeiten, rustikal ungeschliffene Oberfläche, die keinen einzigen Rotweinfleck verzeiht.
Designer-Stück eben.
Schick.

Ein weiteres Highlight:

So sieht ein Raum aus, der als Designer-Bad deklariert ist.

Man muss nur eine Hand voll überdimensionierter Spaghetti in die Ecke stellen, acht Muscheln drum herum drapieren und schon ist es völlig unwichtig, ob man sich da überhaupt noch die Hände vernünftig waschen kann ...
Auch schick.
Leiiiiider war unser traumhaftes Designer-Appartement doch tatsächlich für eine Nacht doppelt gebucht/vergeben, so dass wir umziehen mussten.
In ein Hotel um die Ecke.
Die haben nicht mit ihrem Bad geworben :o)



Warum auch? *lach*
Schön war's
Das Bad und das Wochenende sowieso :o)

Aber zukünftig wird alles als Designer-Stück deklarierte mit einem gewissen Argwohn beäugt ;-)))